Das Museum im Bügeleisenhaus

Das Bügeleisenhaus
Das Museum

Ausstellungen

 

Das Bügeleisenhaus

Das äußerst sehenswerte Fachwerkhaus am Haldenplatz ließ der Hattinger Bürger Wilhelm Elling 1611 erbauen. Um 1620 erwieß es sich jedoch als zu klein, an der Giebelseite wurde ein Anbau hinzugefügt. Im Holz über dem Eingang sind noch die Anfangsbuchstaben des Erbauers zu finden, verbunden mit einer Hausmarke.
Zwischen 1771 und 1856 wohnten und arbeiteten hier Tuchmacher, die auf ihren Webstühlen in Heimarbeit die begehrten Tuche herstellten.
Mitte des 19. Jahrhunderts richtete Salomon Schmidt eine Metzgerei im Erdgeschoß ein. Er führte dazu einige bauliche Änderungen durch: Die Giebelwand wurde verschiefert, die Fenster vergrößert, ein neues Treppenhaus eingefügt. Neben der Haustür entstand ein klassizistisches Ladenfenster. Außerdem wurde am Giebel noch ein Pferdestall angebaut, der fast 3 1/2 Meter lang war.
Von 1956 bis 1962 ist das Haus durch den Heimatverein gründlich renoviert worden. Mit Ausnahme von Schaufenster und Treppe hat man dabei die Umbaumaßnahmen Schmidts rückgängig gemacht, um wieder annähernd den Zustand der Erbauung zu erreichen.

Im Bügeleisenhaus befindet sich seit 1962 ein heimatkundliches Museum.

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Ansicht der linken Gebäudeseite
von vorn
 
 
Ansicht der rechten Gebäudeseite

 

 

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So finden Sie das Bügeleisenhaus

Das Museum

Träger: Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V.

 

Geöffnet April - Dezember,
Sonntags, Kernzeit 15 bis 17 Uhr

Eintritt: 2 € / 1 €

Führungen: 0160 97591738

 

 

Überblick über die Ausstellungsräume

Eingangshalle mit westfälischer "Klöntür"; rekonstruiertes Herdfeuer, hölzerne Wasserleitung, Seidenspulen erinnern an die Tradition der Hattinger Tuchmacher.

Museumsshop mit klassizistischem Ladenfenster (nach 1860).
Hier bekommen Sie Literatur zur Geschichte Hattingens.

Lapidarium mit Grundwasserbrunnen (ca. 6m tief, mit nahezu Trinkwasserqualität); Funde von der Isenburg (Münzen, Keramik, Werkzeuge, Knochen) und der Burg Altendorf (Architekturteile) sowie alte Grabplatten aus Hattingen.

Die Räume im Obergeschoß sind den Hattinger Dichtern und Künstlern Hildegard Schieb, Otto Wohlgemuth und Ferdinand Krüger gewidmet. Von Zeit zu Zeit finden dort Sonderausstellungen statt.