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Der Wehrturm
diente im 17. Jahrhundert in Verbindung mit dem Torschreiberhäuschen als
Dienstgebäude für die Steuereinnehmer, die von den einreisenden Kaufleuten
für die eingeführten Waren Zollgebühren erhoben.
1810 begann man
mit dem Abbruch der nun überflüssig gewordenen Stadtbefestigung.
Auch der Wehrturm beim Weiltor wurde bis auf das Untergeschoß abgetragen.
Über der Gewölbedecke des Turmstumpfes errichtete 1820 der Schmied
Schumacher ein kleines Fachwerkhaus. Er benutzte es als Werkstatt und
nannte es liebevoll Zollhaus.
Im 20. Jahrhundert
diente das Haus mit seinen 2 1/2 Zimmern lange Zeit als Wohnhaus. Heute
wird es geschäftlich genutzt.
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